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| Bachelor-, Diplom- & Doktorarbeiten |
Laufende ingenieurgeologische Arbeiten |
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Dipl.-Ing. Majd Hatem, Dissertation: Numerische Modellierung des Bergsturzes von Goldau mit dem 2D Universal Distinct Element Code UDEC Beginn der Arbeit WS 2005/06 Der Bergsturz von Goldau löste sich am 1. September 1806 am Gnipen, welcher zusammen mit dem etwas höheren Wildspitz das Rossbergmassiv bildet. Der Rossberg (1568 m) liegt ca. 40 km südlich von Zürich zwischen Zuger und Lauerzer See in der Schweiz. Als Ursache werden die mit 15° bis 30° talwärts einfallenden Konglomeratbänke mit Mergelzwischenlagen (Bild) angesehen und als Auslöser (Trigger) heftige Regenfälle mit vorhergehender Schneeschmelze nach einem schneereichen Winter. Obwohl bereits mehrfach geologisch beschrieben, sind der mechanische Ablauf der Felsrutschung und die Ausbreitung des daraus hervorgegangenen Sturzstroms noch nicht vollständig geklärt. In den Jahren 2004 bis 2005 wurde an der ETH Zürich und TU München daran gearbeitet und dazu benötigte Gefahrkarten erstellt, und von der in Schlussbereich entnommenen Proben die geotechnischen Werte ermittelt (Thuro, Berner & Eberhardt 2005). Das Ziel dieser Arbeit ist es, ein Modell zu erstellen und mit Hilfe des Programms UDEC (Universal Distinkt Element Code) die Bewegung der Rutschmasse entlang der Gleitfläche zu simulieren. Um die möglichen Versagensmechanismen diskutieren zu können, werden die kritischen geotechnischen Parameter z.B. Elastizitätsmodul des Mergels, Dilitationswinkel, Normal- und Schersteifigkeit der Trennfläche (JKn Joint normal stiffness und JKs shear stiffness), rückgerechnet (back analysis). Schlußendlich werden diese kritischen Parameter in das endgültige Modell eingesetzt, um den Bergsturz zu simulieren. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro |
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Dipl.-Geol. Philipp Holzhauser, Dissertation: Untersuchung der Scherfestigkeit von veränderlich festen Gesteinen im Hinblick auf Hangbewegungsphänomene Beginn der Arbeit WS 2004/05 Zwischen den zwei großen Gesteinstypen, den Fest- und den Lockergesteinen existiert ein weites Feld von veränderlich festen Gesteinen, deren Eigenschaften sich durch die Fels- und Bodenmechanik nur schwierig erfassen lassen. Diese Gesteine nehmen große Oberflächenbereiche ein und sind damit auch für viele Hangbewegungen von großer Bedeutung. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro |
Eibrunner Mergel als ungestörte Probe entnommen (15 cm x 15 cm Kastenformat) |
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cand. Geol. Katharina Heibl, Diplomarbeit und -kartierung: Geologische Kartierung und Untersuchung der Großhangbewegung am Bolsterlanger Horn im Allgäu Durchführung der Arbeit WS 2006/07 - WS 2007/08 Im Rahmen des Projektes GEORISK soll am Landesamt für Umwelt (LfU) eine Karte der durch Hangbewegungen gefährdeten Bereiche im Oberallgäu erstellt werden. Bereits 1996 wurde bei einer Begehung durch Mitarbeiter des damaligen GLA am Bolsterlanger Horn im Oberallgäu eine großräumige Hangbewegung festgestellt. In Absprache mit Herrn Dr. von Poschinger und Herrn Dipl. Geol. Mayer der Abteilung für Angewandte Geologie am LfU wurde von Herrn Prof. Dr. Herbert Scholz die Kartierung und Bearbeitung dieses Gebietes um das Bolsterlanger Horn als kombinierte Diplomarbeit und -kartierung vergeben. Die Ergebnisse der Diplomarbeit fließen mit in das GEORISK Projekt ein. Betreuer: Prof. Dr. Herbert Scholz & Prof. Dr. Kurosch Thuro |
Bolsterlanger Horn im Allgäu |
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cand. Geol. Korbinian Schmid, Diplomarbeit und -kartierung: Geologische Kartierung und Untersuchungen zu flachgründigen Hangbewegungen im Gebiet von Vorderhindelang im Allgäu Durchführung der Arbeit WS 2006/07 - WS 2007/08 Auf Vorschlag von Herrn Dr. von Poschinger und Herrn Dipl.-Geol. Mayer von der Abteilung Angewandte Geologie am Bayerischen Landesamt für Umwelt (LFU) wurde im Sommer und Herbst 2006 ein Gebiet im Bereich von Vorderhindelang im Oberallgäu im Maßstab 1 : 5 000 geologisch-morphologisch kartiert. Die Arbeit wird von Herrn Prof. Dr. Scholz betreut und die Ergebnisse sollen in das GEORISK-Projekt des LFU einfließen. Im Rahmen der Kartierung ging es einerseits darum, den recht komplizierten geologischen Aufbau dieser Region weiter aufzuklären, andererseits sollten insbesondere alle Hangbewegungsphänomene detailliert aufgenommen und dokumentiert werden. Betreuer: Prof. Dr. Herbert Scholz & Prof. Dr. Kurosch Thuro |
Skizze der flachgründigen Hangbewegungen im Gebiet von Vorderhindelang |
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cand. Geol. Maike Weißflog, Diplomarbeit & -kartierung: Ursachen und Phänomene des Talzuschubs am Stupfarri/Vorderes Kaunertal, Tirol Durchführung der Arbeit WS 2006/07 - WS 2007/08 Talzuschub – das Stiefkind unter den Hangbewegungen. In menschlichen Zeiträumen können Talzuschübe und ihre Bewegungsraten kaum gemessen werden und sind deshalb nur wenig untersucht. Dennoch sind sie auf Karten und Luftbildern deutlich zuerkennen und abzugrenzen. Eine geomorphologische Kartierung der oberflächigen Phänomene kann als Grundlage zur Erforschung der mechanischen Zusammenhänge genutzt werden. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro |
3D-Ansicht des Talzuschubs unterhalb des Stupfarri im vorderen Kaunatal |
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cand. Geol. Sven Jung, Diplomarbeit & -kartierung: Kartierung der Phänomene und ingenieurgeologische Untersuchungen der Hangbewegung Sudelfeld bei Bayrischzell Durchführung der Arbeit WS 2006/07 - SS 2007 Im östlichen Sudelfeld, zwischen Oberaudorf und Bayrischzell, gerieten am Ostersonntag 1935 1,5 Mio. m³ in Bewegung. Eine Reaktivierung der nördlichen Flanke mit einem Volumen von ca. 30000 m³ erfolgte im Jahr 1997. Die Bewegungen setzen sich im Bereich von Zentimetern pro Jahr fort und werden halbjährig vom Geologischen Dienst des LfU im Rahmen des GEORISK-Programms überwacht. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro (mit Dipl.-Geol. John Singer) |
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cand. Geowiss. Ferdinand Flechtner, Bachelor-Arbeit: Untersuchung der Hangbewegung am Sudelfeld mittels Radarinterferometrie Durchführung der Arbeit SS 2007 Die Aufgabe dieses Teilprojektes, ist die Untersuchung der Hangbewegung Sudelfeld mit Hilfe von Fernerkundung, d.h. mit differentieller SAR Interferometrie (D-InSAR). Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro (mit Dipl.-Geol. John Singer) |
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cand. Geowiss. Daniel Weiß, Bachelor-Arbeit: Kalibrierung der Deformationsmessung mit TDR-Kabeln Durchführung der Arbeit SS 2007 Bei der Messung mit Time Domain Reflectometry TDR werden Koaxkabel zur Deformationsmessung einer Scherbahn in der Tiefe verwendet. Um über die Amplitude des reflektierten Signals die Verformung zu erhalten, müssen Kalibrierversuche mit verscheidenen Kabeltypen bei unterschiedlichen mechanischen Belastungsarten durchgeführt werden. Ferner spielt die Interaktion zwischen Kabel, Injektionsgut (im Ringraum der Bohrung) und dem Gebirge eine große Rolle. Daher werden komplette Kombinationen in einem neu konstruierten TDR-Versuchsstand getestet. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro (mit Dipl.-Geol. John Singer) |
Messung der Tiefe einer Scherbahn mittels TDR |
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cand. Geol. Lucia Haller & cand. Geol. Georg Büttner, Diplomarbeit und -kartierung: Der Atlanta West Area Sewer Overflow (CSO) Storage Tunnel in Atlanta, Georgia, U.S.A. - Kartierung und Auswertung von zwei TBM-Vortrieben Durchführung der Arbeit WS 2006/07 - WS 2007/08 Im August 2005 wurde in Atlanta, Georgia begonnen zwei Tunnels mit Herrenknecht-Gripper-Tunnelbohrmaschinen in Gneisen aufzufahren. Sie sollen bei Überlastung des Klärwerkes als Speicher für Regen- und Abwasser dienen. Die TBMs sind von baugleicher Art und haben einen Durchmessser von 8,23 m. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro (mit Dipl.-Geol. Heiko Käsling) |
Ortsbrust nach Blockade von zwei Mehrfach-19"Disken (Foto: Haller) |
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Dipl.-Geol. Nik Schormair, Dissertation: Der Einfluss der Anisotropie bei der Gebirgslösung im Tunnelbau – Modellierung und Wirklichkeit Der Einfluss der geologischen Gegebenheiten auf die Wirtschaftlichkeit eines Tunnelprojektes spielt eine entscheidende Rolle, wenn sich herausstellt, dass die gewählte Vortriebsweise für die vorgefundenen geologischen Verhältnisse nicht geeignet ist. Um das Risiko der Wahl einer falschen Vortriebsweise zu minimieren, ist zu überlegen, den Gesteinszerstörungsprozess zu den jeweiligen verwendeten Bohrwerkzeugen genauer zu betrachten. Um den Zerstörungsprozess an der Bohrlochsohle und unter den Schneiden von Disken darzustellen, wurden numerische Methoden verwendet. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro |
Bohrlochsohle in Granit
Anisotropes Gestein (modelliert mit PFC) mit eingedrungenen Disken |
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cand. Geol. Christoph Dinger, Diplomarbeit & -kartierung Geologische Kartierung in Vulkaniten im Zentralanatolischen Hochland, nördlich von Ankara, Türkei. Durchführung der Arbeit WS 2006/07 - SS 2007 Die Kartierung wurde auf Anregung und mit Unterstützung Der SÜD-CHEMIE AG durchgeführt, die in diesem Bereich einen aktiven Abbau auf Industrieminerale betreibt und aus die-sem Grund ein Interesse an zusätzlichen geologischen Grundlagendaten hat. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro (mit Dr. Gerhard Lehrberger) |
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cand. Geowiss. Hendrik Klar, Bachelor-Arbeit: Verwendung und Verwitterung der Naturwerksteine an den Gebäuden des Stammgeländes der Technischen Universität München. Durchführung der Arbeit SS 2007 Kartierung und Bestandsaufnahme sowie Bestimmung und Verwendung der Bau- und Denkmalgesteine im Innen-, wie auch Außenbereich der Gebäude des Stammgeländes der TU München, in Korrelation mit der Baugeschichte. Dokumentation der Verwitterungszustände und Einstufung in die Verwitterungsgrade der verschiedenen Außengesteine und ein Vergleich des Zustands der Granite, die zur Wetterseite südöstlich stehen, mit den Graniten des Innenhofes (Ostwand). Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro (mit Dr. Gerhard Lehrberger) |
TU-Südostfassade |
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cand. Geowiss. Christian Papelitzky, Bachelor-Arbeit: Beurteilung von Hartgesteinskörnungen mit Hilfe des LCPC - Abrasivitätstests und der Kornformanalyse Durchführung der Arbeit SS 2007 Ziel der Bachelorarbeit ist die Untersuchung der Korngrößen- und Kornformabhängigkeit des LCPC-Abrasivitäts-Koeffizienten LAK verschiedener Hartgesteine. Das Probenmaterial stammt zum einen aus dem Bohrklein von Sprenglochbohrungen (Imlochhammer - Dreh-Schlag-Beanspruchung) in Hartgesteinssteinbrüchen, zum anderen wurden Körnungen aus der Produktion entnommen (nach diversen Aufbereitungsschritten, u.a. mehrere Brechstufen sowie Kornformanpassung in der Prallmühle). Vorhandene Gesteinskennwerte (z.B. Schlagfestigkeitswerte SZ, Schlag-Abrieb-Festigkeitswerte LA, petrographische und geochemische Eigenschaften des jeweiligen Gesteins) können aus der Literatur sowie aus Fachgutachten verwendet werden, um eine Einschätzung der LCPC-Abrasivität vorzunehmen. Unter Umständen können Korrelationen mit SZ- und/oder LA-Werten erzielt werden. In der Arbeit werden zwei Basalte und je ein Diabas, Amphibolit und Granit untersucht. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro (mit Dr. Gerhard Lehrberger & Dipl.-Geol. Heiko Käsling) |
(3) Kornformmessung (4) LCPC Abrasivitätsmessanlage
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cand. Geowiss. Andreas Simmerl, Bachelor-Arbeit: Gesteine der Pflasterbeläge in der Innenstadt von Straubing Durchführung der Arbeit SS 2007 Gegenstand der Bachelorarbeit ist die Kartierung und petrographische Charakterisierung der Pflasterbeläge der Straubinger Innenstadt. Neben den klassischen Gesteinseigenschaften soll auch die Verlegearten, Oberflächenbearbeitung, technische Eigenschaften, Chronologie der Verlegung und etwaige Besonderheiten („exotische“ Gesteinsarten, ungewöhnliche Formate und Bearbeitungsformen etc. Häufungen, etc.) geachtet werden. Informationen zur Herkunft der Gesteine sollen durch Recherchen im Stadtarchiv oder entsprechender Literatur ebenfalls in der Bachelorarbeit berücksichtigt werden. Im Zuge der Arbeit werden in 10-12 Geländetagen die Beläge vor Ort erfasst. Die gewonnenen Daten werden zusätzlich mit einer GIS Anwendung erfasst und ausgewertet. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro (mit Dr. Gerhard Lehrberger) |
Straubinger Stadtturm |
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cand. Geowiss. Florian Menschik, Bachelor-Arbeit: Das Marmorvorkommen am Lazurovy vrch (Lasurberg) südwestlich von Tepla in Westböhmen Durchführung der Arbeit SS 2007 Im Vordergrund dieser Bachelorarbeit stehen die Geländeaufnahme der Marmorvorkommen am Lazurový vrch (Lasurberg) sowie die petrographische Dünnschliffanalyse der Marmore und Amphibolite. Die Kartierung umfasst die Amphibolitfolge im Grenzbereich zwischen Marienbader Komplex und Teplá-Kristallin. Neben der lithologischen Gliederung werden dabei auch die wirtschaftlich interessanten Marmore und deren Abbaue kartiert. Zudem sollte auf Überreste der Kalkverarbeitungsanlagen geachtet werden. Im Mittelpunkt der Dünnschliffanalysen liegt die genaue Betrachtung der Grenzbereiche zwischen Marmor und dem Amphibolit als Nebengestein, des zart rosa gefärbte Marmors und der mit Feldspäten gebänderten Amphibolite. In der Vergangenheit wurde aus dem Marmor vor allem Kalk gebrannt, aber auch die Verwendung als Naturwerkstein ist überliefert. Ein bedeutendes Bauwerk, für das der Branntkalk vom Lazurový vrch verwendet wurde, stellt das Kloster Teplá dar. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro (mit Dr. Gerhard Lehrberger) |
Lazurovy vrch (Lasurberg) und rosa Marmor |
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