Bachelor-, Master-, Diplomanden & Doktoranden-Workshop

Abstracts zum Workshop SS 2008
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cand. Geol. Theresa WEIHERSMÜLLER, Diplomarbeit -kartierung:

Projekt Talzuschub Algund – Gefahrenzone tiefgründige Massenbewegung Algund – GIS-Applikation
Gefahrenzonenbearbeitung mittels GIS in einem Talzuschub bei Algund, Südtirol.

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Im Rahmen einer Kooperation des Amtes für Geologie und Baustoffprüfung der Autonomen Provinz Bozen–Südtirol (Italien) und der Technischen Universität München (Herr Prof. Dr. Kurosch Thuro und Dipl. Geol. Sebastian Willerich) wird eine geologische und geo-morphologische Karte für den Talzuschub Algund erstellt. Das Gebiet befindet sich am südlichen Rand des Ostalpins und die Bewegungen finden in stark aufgelockerten, metamorphen Gesteinen des Ötztal-Stubai-Kristallins (Texelgruppe) statt. Aufgabe ist es, in dieser kombinierten Diplomarbeit und –kartierung, den mittleren Abschnitt dieser westlich von Meran gelegenen Massenbewegung zu untersuchen. Die Charakterisierung und Klassifizierung der Phänomene der langsam kriechenden Verformungen und ihrer Folgeerscheinungen sind hierbei die Schwerpunkte der Geländearbeit. Anhand der oberflächlich kartierbaren Phänomene wie beispielsweise Sackungen oder Bergzerreissungsstrukturen, werden mehrere Profile durch die tiefgründige Massenbewegung erstellt, die die Grundlage für eine Modellierung der Massenbewegung bilden. Die Ergebnisse der Geländeaufnahme werden in ein GIS-Projekt übernommen, das der Erstellung eines lokalen Gefahrenzonenplanes dient.

Betreuer: Prof. Kurosch Thuro

kartiergebiet

aktive, ca. 40m lange Bergzerreissungsstruktur im Kartiergebiet

2

cand. Geowiss. Frank BIERSACK & Christoph KAUFMANN, Bachelorarbeiten:

Kartierung der Hangbewegungsphänomene am rechten Isarufer bei Grünwald

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In den 70er Jahren bildeten sich am rechten Hochufer der Isar bei Grünwald zwei Großrutschungen aus. Die Rutschungen wurden in den 70er und 80er Jahren durch das Bayerische Geologische Landesamt (Dr. Baumann) intensiv bearbeitet. Durch vorliegende Arbeiten sollen der Bereich zwischen diesen Rutschungen und der Grünwalder Brücke geologisch-geomorphologisch aufgenommen und anhand von Profilen der Rutschmechanismus erarbeitet werden.

Betreuer: Prof. Kurosch Thuro

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3

cand. Ing-Hydro. Judith FESTL, Master-Arbeit:

Eignungsprüfung von Zement-Bentonit-Suspensionen als Injektionsgut bei TDR-Deformationsmessungen

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Bei dem System der Time Domain Reflectometry (TDR) wird ein Koaxialkabel in einem Bohrloch installiert und durch ein Injektionsgut mit dem umgebenden Gebirge verbunden. Durch Deformationen (z. B. Hangbewegung) hervorgerufene Störungen in der Kabelgeometrie können mittels eines TDR-Messgeräts, das elektrische Impulse in das Koaxialkabel schickt, lokalisiert und gemessen werden. Mehrere Faktoren, wie der Kabeltyp, die Belastungsart, der Deformationsbetrag und auch das Injektionsgut als Brücke zwischen Kabel und Gebirge beeinflussen die erhaltenen Messergebnisse.Um den Einfluss des Injektionsguts auf die Messungen zu bestimmen, werden unterschiedliche Zement-Bentonit-Suspensionen verwendet und künstliche „Bohrstränge“ hergestellt. Die künstlichen „Bohrstränge“ werden in einem neu konstruierten Versuchsstand mit einer bekannten Deformationsrate geschert. Auf diese Weise können die Versuche einerseits als Kalibrierversuche verwendet werden, um mittels der Amplitude des reflektierten Signals auf den Deformationsbetrag schließen zu können. Andererseits kann der Einfluss des Injektionsguts erfasst und im Hinblick auf die Anwendbarkeit bewertet werden.

Betreuer: Dipl.-Geol. John Singer

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Tiefen-Amplituden-Diagramm einer TDR-Deformationsmessung an einem künstlichen Bohrstrang

4

cand. Geowiss. Franziska WOYTOWITZ, Bachelor-Arbeit:

Eignungsprüfung von Kalkdämmer als Bohrloch- Hinterfüllung bei TDR- Deformationsmessungen

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Bei der Messung von Deformationen mit dem Time Domain Reflectometry (TDR) Messsystem werden Koaxkabel in ein Bohrloch installiert und mit einem Injektionsmittel mit dem Gebirge verbunden. Dabei können verschiedene Materialien genutzt werden. Ziel der Arbeit ist die Prüfung, ob Kalkdämmer - ein kostengünstiges und einfach zu verarbeitendes Bindemittel – für diesen Zweck verwendet werden kann. Mit Hilfe eines neu konstruierten TDR-Versuchstandes werden dabei Scherversuche an TDR-Messträngen (Koaxialkabel + Injektionsmittel) mit unterschiedlichen Kalkdämmer-Wasser Anteilen getestet, um so die Interaktion zwischen TDR- Kabel und Injektion evaluieren und die erhaltenen TDR Signale interpretieren zu können.

Betreuer: Dipl.-Geol. John Singer

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Schemaskizze des TDR-Versuchsstandes.


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cand. Geowiss. Christian EITSCHBERGER, Bachelor-Arbeit:

Geomonitoring der Hangbewegung Aggenalm – Datenerfassung und Systembeschreibung

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Im Rahmen des Forschungsprojektes „alpEWAS“ wird momentan die Hangbewegung Aggenalm mit einem Geosensorennetzwerk bestückt, das eine kontinuierliche und fernabfragbare Daten­erfassung ermöglichen soll. Neben den Bewegungen an der Oberfläche (Reflektorlose Tachymetrie, GPS) werden dabei auch die Bewegungen im Untergrund (Time Domain Reflectometry) sowie Triggermechanismen wie z.B. der Bergwasserspiegel und der Niederschlag überwacht.Neben den kontinuierlichen Messungen werden auch verschiedene sporadisch auszulesende Messeinrichtungen eingerichtet. Dazu zählen Inklinometermessstellen, mehrere Rissmonitore an Bauwerken und Draht-Extensiometer. Die Arbeit beinhaltet die praktische Arbeit vor Ort (Auslesen der Messgeräte) und die Beschreibung des gesamten Messsystems sowie der einzelnen Messverfahren. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Messverfahren bei der Überwachung von Hangbewegungen werden abschließend diskutiert.

Betreuer: Dipl.-Geol. John Singer

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Entwurf des Frühwarnsystems an der Aggenalm.

6

cand. Geowiss. Markus ELLINGER, Bachelor-Arbeit:

Geomonitoring der Hangbewegung Aggenalm – Zeitreihenanalyse der ersten Messdaten

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Im Rahmen des Forschungsprojektes „alpEWAS“ wird momentan die Hangbewegung Aggenalm mit einem Geosensorennetzwerk bestückt, das eine kontinuierliche und fernabfragbare Daten­erfassung ermöglichen soll. Neben den Bewegungen an der Oberfläche (Reflektorlose Tachymetrie, GPS) werden dabei auch die Bewegungen im Untergrund (Time Domain Reflectometry) sowie Triggermechanismen wie z.B. der Bergwasserspiegel und der Niederschlag überwacht.Im Rahmen der Bachelorarbeit sollen die ersten Messdaten des Systems mit Hilfe einfacher Zeitreihenanalysen ausgewertet werden, um kausale und temporale Zusammenhänge zwischen den Triggermechanismen und den Bewegungsraten identifizieren und quantifizieren zu können.

Betreuer: Dipl.-Geol. John Singer

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Entwurf des Frühwarnsystems an der Aggenalm.

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Dipl.-lng. Christian FRENZEL, Dissertation:

Verschleißprognosen beim TBM-Vortrieb in kristallinen Festgesteinen

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Bei maschinellen Tunnelvortrieben im Hartgestein wird das Gebirge meist durch Schneidrollen gelöst. Die Schneidrollen verschleißen mit der Zeit, so dass diese gewechselt werden müssen. Der primäre Verschleiß an den Schneidringen wird wesentlich bestimmt durch die Abrasivität des Gesteins, aber auch von den Betriebsbedingungen der TBM. Je nach Höhe des Verschleißes an den sekundären Teilen kann eine Schneidrollenreparatur bis zum vierfachen eines einfachen Schneidringwechsels kosten.
Im Rahmen dieser Arbeit wird ein Prognosemodell für den Schneidrollenverbrauch erstellt. Das Modell ist in der Lage, neben dem eigentlichen Schneidringverschleiß auch den Verschleiß der anderen Komponenten der Schneidrollen zu berücksichtigen. Der Schwerpunkt liegt auf Tunnelvortrieben im kristallinem Fels, aber auch einige Beispiele aus  Sedimentgesteinen werden aufgegriffen.
Diese Arbeit unterscheidet sich wesentlich von vorherigen Arbeiten auf diesem Gebiet, da dort gar nicht oder nur durch sehr pauschale Abminderungsfaktoren auf die Tatsache eingegangen sind, dass die auf Basis des Rollwegs ermittelte Standzeit der Schneidrollen zu optimistisch ist. Außerdem treten erhebliche Unterschiede in den Kosten einer durchschnittlichen Schneidrollenreparatur auf, die bisher nicht berücksichtigt werden.

Betreuer: Prof. Kurosch Thuro

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Spuren der Schneidringe auf der Ortsbrust

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cand. Geowiss. Cornelius JAKOB, Bachelor-Arbeit:

Untersuchungen des Cerchar-Abrasivitäts-Index unter Verwendung verschiedener Stahlsorten und –Stahlhärten

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Der Cerchar-Abrasivitäts-Index ist ein weltweit anerkannter Indexwert, um die Verschleißwirkung von Festgesteinen auf das Lösewerkzeug zu untersuchen. Dabei wird ein Stahlstift unter einer bestimmten Belastung über ein Gestein gezogen und anschließend der Verschleiß des Stiftes unter einem Mikroskop bestimmt. Diverse Arbeiten befassten sich bereits mit einigen der Versuchsparameter, wie beispielsweise die Prüfstrecke und –richtung (senkrecht oder parallel zur Schichtung/Schieferung), die Beschaffenheit der Oberfläche oder mit dem Prüfgerät an sich. Diese Arbeit widmet sich nun insbesondere den Prüfstiften bzw. dem Einfluss der Stahlhärte und der Stahlsorte auf das Ergebnis. Einige Prüflabore benutzen Prüfstifte aus verschiedenen Stahlsorten und z.T. auch unterschiedlicher Härte. Dies ist dahingehend kritisch, weil damit die Prüfergebnisse nicht ohne Weiteres miteinander vergleichbar sind. Bei dieser Arbeit wird nun also das Verhalten von verschiedenen Stählen auf denselben Gesteinen untersucht um hiermit Rückschlüsse ziehen zu können, inwiefern sich unterschiedliche Stahlsortem auf die Ergebnisse auswirken. Bei den Stählen handelt es sich um einen Chrom Vanadium Stahl sowie um einen Chrom Nickel Molybdän Stahl, die beide sowohl in der Härte HRC 54-56 als auch HRC 40 vorliegen.Das Ergebnis dieser Arbeit soll eine Einschätzung sein, in wie weit sich die beim Test eingesetzten unterschiedlichen Stahlsorten und -härten auf das Prüfergebnis auswirken und ob eine Korrektur dieser Werte auf den bisher üblichen Standard möglich ist.

Betreuer: Dipl.-Geol. Heiko Käsling

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cand. Ing-Hydro. Rosemarie BOCK, Master-Arbeit:

Der LCPC Abrasivitätsversuch – Versuchsgrundlagen und Rahmenbedingungen

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Die Abrasivität von Gesteinen verursacht im Spezialtiefbau und Tunnelbau aufgrund des auftretenden Werkzeugverschleißes oftmals hohe Kosten. Dieses Problem tritt nicht nur im Festgestein auf, sondern äußert sich immer wieder auch bei Bauprojekten in verschiedenen Lockergesteinen.
Zur Bestimmung der Abrasivität von Festgesteinen gibt es bereits eine Reihe von Testverfahren (e.g. Cerchar-Abrasivitätsversuch), die auch erfolgreich für die Verschleißprognose herangezogen werden. Bisher existiert zwar eine ganze Reihe an Testverfahren um die Abrasivität von Lockergesteinen zu bestimmen, die jedoch nicht speziell auf die Anforderungen im Spezialtiefbau oder Tunnelbau abgestimmt oder dort eingesetzt wurden. In jüngster Zeit wurde bei verschiedenen Bauprojekten der LCPC-Abrasivitätsversuch in Lockergesteinen angewandt. Bislang wird der Versuch oftmals nur bei Körnungen zwischen 4 und 6 mm eingesetzt. In dieser Arbeit wird der Einfluss des Feinkornanteils (< 4 mm) auf den erzielten LCPC-Abrasivitäts-Koeffizienten (LAK) untersucht. Bei den hierfür durchzuführenden Versuchsreihen sind Änderungen in der Versuchsdauer und der Umdrehungszahl des Gerätes geplant. Zudem wird der Einfluss der petrographischen Zusammensetzung der Gesteine sowie der Rundungsgrad betrachtet werden. Durchgeführt werden die Versuche dabei an Proben aus verschiedenen Fest- und Lockergesteinen sowie an natürlichen und künstlich hergestellten Körnungen sehr homogener Gesteine (e.g. Taunusquarzit mit > 95% Quarzanteil). Um sich die Verschleißwirkung der Gesteinskörnungen besser vor Augen führen zu können, ist eine Untersuchung des Stahlflügels unter dem Rasterelektronenmikroskop geplant.
Zwischen dem Cerchar-Abrasivitäts-Index und dem LCPC-Abrasivitäts-Koeffizient wurde bislang aus der Literatur und wenigen eigenen Untersuchungen ein linearer Zusammenhang erstellt. Diese Korrelation soll im Laufe dieser Arbeit durch weitere Versuche auf eine breitere Datenbasis gestellt werden. Anhand dieser Korrelation lässt sich in Verbindung mit dem CAI eine brauchbare Klassifizierung des LAK für eine Verschleißprognose ableiten.

Betreuer: Dipl.-Geol. Heiko Käsling

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LCPC Abrasivitäts-Prüfgerät

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Stahlflügel vor (oben) und nach (unten) dem LCPC Abrasivitätsversuch

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cand. Geowiss. Nicolas RUNGE & Magdalena RUPRECHT, Bachelor-Arbeit:

Steinbruchaufnahme und Auswertung von Kluftrichtungen mit Hilfe fotogrammetrischer Methoden

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Gegenstand dieser 2 Bachelor-Arbeiten ist die digitale Erfassung von Steinbruchwänden und die Charakterisierung der Trennflächen mit Hilfe von JointMetrix3DAnalyst, einem neuen Computerprogramm der Firma 3G Software & Measurement GmbH. Für die Feldaufnahme wurde der Steinbruch Gramlet in Fürstenstein (Niederbayern) ausgewählt, da der Saldenburger Granit von einem recht regelmäßigen Trennflächenmuster durchzogen ist. Mit dem Programm kann man die Orientierung von Trennflächen berührungslos bestimmen und die Trennflächen charakterisieren und darstellen. Weiterhin wird untersucht, in wie weit sich das Programm von bereits existierenden Softwaretypen unterscheidet und welche Hilfen es bietet um gefährliche Gleitkeile in einer Steinbruchwand auszumachen. Bei der Arbeit wird im ersten Schritt die Wand konventionell händisch aufgenommen, die mit Hilfe eines Gefügekompasses gemessenen Werte notiert und eine detailierte Skizze der Steinbruchwand angefertigt. Anschließend bilden 2 genau positionierte Aufnahmen die Grundlage für die, auf einem Stereofoto basierende 3D-Darstellung. Mittels des Softwaretools JMX Analyst kann man nun die Trennflächen markieren, ausmessen und Trennflächenscharen zuordnen.Ziel dieser Arbeiten ist es, die Handhabbarkeit des Softwareprogramms in der Praxis zu betrachten und die Ergebnisse mit der händischen Aufnahme zu vergleichen.

Betreuer: Dipl.-Geol. Heiko Käsling

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cand. Geol. Georg NÄTSCHER, Diplomarbeit:

Untersuchungen zu hydrothermalen Alterationen im Osten von Milos

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Im Rahmen der Diplomarbeit wurde ein ca. 4 km2 großes Gebiet im Osten der Kykladeninsel Milos kartiert. In diesem Gebiet herrschen Rhyolite, Rhyodazite und saure pyroklastische Gesteine vor, die zum größten Teil einer sehr starken sauren Alteration im epithermalen Temperaturbereich unterliegen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Verteilung der Alterationszonen gelegt. Alterationsprodukte sind Schwefel, Bentonit, Alunit, Kaolinit und verschiedene Formen von Silifizierungen, wobei Alunit und Kaolinit Gegenstand weiterführender Untersuchungen mit Hilfe von Röntgendiffraktometrie und REM Untersuchungen sind. Sie sollen eventuell vorhandene Zonierungen in den alterierten Bereichen sowie Genese und Kristallinität der Minerale klären.

Betreuer: PD Dr. Albert Gilg

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Bentonit Mine im Kartiergebiet

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cand. Geol. Max RIEHL, Diplomarbeit:

Analysis of alunite concretions in the volcanic epithermal enviroment of the Cyclades Island of Milos, Greece.

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In the epithermal environment of the volcanic islands of the Cyclades, many precious industrial minerals, such as barite, bentonite, koalinite and alunite can be found. The island of Milos situated in the south-eastern part of the Cyclades and known for its mineral wealth even in ancient times, was the target area for this work. Task was a detailed mapping (1:5000) of a part of an advanced argilic alteration zone in the south-east of Milos. Here different distributions of dominant alteration minerals were mapped and geological structures were interpreted.Unique in this mapped area is a deposit of extremely large (>30cm) alunite concretion. In the common literature these concretion are mentioned but weren’t described any further. Aim of this work was to describe and analyse these concretions according to of their distribution, geological setting and chemical content. Working methods include mineral analysis by X-Ray diffraction (XRD) and by scanning electron microscope (SEM/REM), as well as a chemical examination by microprobe.

Betreuer: PD Dr. Albert Gilg

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Blick auf Altzone

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cand. Geowiss. Florian DUSCHL, Bachelor-Arbeit:

cand. Geowiss. Ekkehard SCHMIDT, Bachelor-Arbeit:

Die geologischen Verhältnisse der Grünerdelagerstätte am Burgberg bei Kadan in Westböhmen und am Monte Baldo in Nord-Italien.

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Die Arbeiten betrachten die Gelogie der Grünerde-Vorkommen an zwei Standorten, am Uhost (Burberg) in Tschechien und am Monte Baldo, Trentino in Italien.
Die Grünerde, als natürliches Farbpigment in der Malerei und als Fassadenfarbe gefragt, wurde bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts untertägig abgebaut. Für die Einstellung des Abbaus zeigen sich Neuerungen in der chemischen Industrie, die günstigere synthetische Pigmente anbot, verantwortlich. Aktuell ist die Grünerde wieder zur Restaurierung von Gemälden, bzw. als natürlicher Anstrich gefragt.
Als Haupteil der zwei Bachelor-Arbeiten ist die Kartierung in den jeweiligen Gebieten zu sehen, die die geologischen Begebenheiten beschreibt und Zusammenhänge in der Genese des Seladonites diskutiert. Hierzu wurde die internationale und regionale Literatur recherchiert, die Umgebung der Grünerdelagerstätten im Maßstab 1:5000 geologisch kartiert, Proben entnommen,  Dünnschliffe angefertigt und die Proben mit dem Rasterelektronenmikroskop und mithilfe von EDX- und Röntendiffraktometrischen Analysen untersucht.

Betreuer: Dr. Gerhard Lehrberger

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Der Uhost bei Kadan, einzelne Lavenlagensind als Steilwände erkennbar

sela
Historische Probe " Böhmischer Grüner Erde " aus Kaaden Foto: Museum für Mineralogie und Geologie, Dresden


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cand. Ing. Stefan WANASKY, Bachelor-Arbeit:

Kartierung von Gesteinsobjekten an Gebäuden in 3D mit CityGML

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Abstract.

Betreuer: Dr Andreas Donaubauer / Dr. Gerhard Lehrberger

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cand. Geol. Martin ZIEGLER, Diplomarbeit und -kartierung:

Gesteinstechnisch-petrographische Untersuchung eines Verwitterungsprofiles in Graniten des Bayerischen Waldes

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IVerwitterungserscheinungen haben auf die Gesteinsqualität und damit auch auf die Wirtschaftlichkeit eines Steinbruchs einen wesentlichen Einfluss. Besonders in granitischen Gesteinen können vielfältige Verwitterungsphänomene studiert werden. Im Rahmen der Diplomkartierung wurden zehn Steinbrüche im Hauzenberger Granitmassiv im Südwesten der Böhmischen Masse detailliert kartiert. Neben der petrographischen Aufnahme wurde besonderer Wert auf die Gewinnung gefügekundlicher Daten wie Trennflächenorientierungen und -beschaffenheiten sowie auf die Beschreibung von Verwitterungserscheinungen gelegt. Während der Kartierung wurden Proben u. a. von typischen Verwitterungsprofilen unterschiedlicher granitischer Gesteine genommen. Davon werden die Proben eines Verwitterungsprofiles in der Diplomarbeit eingehend untersucht. Das Untersuchungsprogramm umfasst eine petrographische Analyse anhand von Dünnschliffen, Röntgendiffraktomerie und gesteinstechnische Prüfungen an Probezylindern. An diesen werden u. a. Daten zur einaxialen Druckfestigkeit sowie zur Geschwindigkeit von Primärwellen mittels Ultraschall gewonnen. Zusätzlich sollen Brechbarkeit und Abrasivität durch den LCPC-Versuch ermittelt werden. Nach Durchführung des Laborprogramms werden die verschiedenen Kennwerte einander gegenübergestellt. Es wird versucht, den Einfluss der Verwitterung auf die gesteinstechnischen Parameter zu quantifizieren. Bestenfalls kann dadurch eine Vereinfachung der Erkundungsmaßnahmen erzielt werden. Durch eine Verwitterungsklassifizierung mittels Geländemethoden und einfacher, schnell durchführbarer Laborversuche könnte eine realistische Prognose der Gesteinsqualität getroffen werden.

Betreuer: Dr. Gerhard Lehrberger

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cand. Geowiss. Moritz BUNDSCHUH , Bachelor-Arbeit:

Die "schwarzen Dolomite" der Nesselburg-Schüttung.

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Die Bachelorarbeit befasst sich mit Dolomitgeröllen der Faltenmolasse, die auffallend dunkel bis schwarz gefärbt sind. Abgelagert wurden sie als Teil einer so genannten Radialschüttung von tertiären Flüssen aus den Alpen in das Molassebecken. Zu finden sind sie heute in fest verbackenen Konglomeraten. Die Konglomerate des Nesselburgfächers, der vom „Ur-Lech“ geschüttet worden ist, enthalten abschnittsweise sehr hohe Dolomitgehalte von bis zu 80 Pro-zent. Entgegen der landläufigen Meinung, dass solche „schwarzen Dolomite“ von den heutigen Flüssen nicht mehr ins Vorland geschüttet werden, weil es sie heute in den Nördlichen Kalk-alpen nicht mehr gebe, stieß Prof. Herbert Scholz im rezenten Lechbett, südwestlich von Füssen, auf ähnlich aussehende, sehr dunkle Dolomitgerölle. Diese kommen dort in großer Anzahl vor und dürften größtenteils aus der Inntal- und Krabachjochdecke stammen. Aufgrund des ähnlichen Aussehens besteht die Frage, ob die dunklen Dolomite aus dem heutigen Lechbett mit denen der Nesselburg-Schüttung identisch sind. Wäre dies der Fall, so könnten unter Umständen heute doch noch Reste der „schwarzen Dolomite“ aus dem Nessel-burgfächer innerhalb der Lechtaler Alpen existieren. Die Aufgabe des Verfassers bestand darin, die dunkle Dolomitgerölle des Nesselburgfächers und die des heutigen Lechbetts zu untersuchen und miteinander zu vergleichen. Hierzu wurden Proben der Dolomitgerölle makroskopisch näher untersucht und miteinander verglichen. Im Anschluss daran wurden Dünnschliffe der Geröllproben unter dem Durchlicht-mikroskop sowie unter Auflicht-Dunkelfeld untersucht. Darüber hinaus wurde eine Geröll-spektrumsanalyse durchgeführt, um den relativen Anteil der dunklen Dolomite in Konglo-meraten der Nesselburgschüttung und im heutigen Lechbett zu bestimmen.

Betreuer: Prof. Herbert Scholz

Bund
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cand. Geowiss.Marco KERL, Bachelor-Arbeit:

Die Hochofenruine im Starzlachtal bei Burgberg am Grünten

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Am Südhang des Grünten bei Burgberg im Allgäu hat man vom ausgehenden Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts Eisenerze im Nummulitenkalk abgebaut und sie bis ca. 1850 in Sonthofen verhüttet. Im Tal der Starzlach nördlich des Grünten sind bis heute Reste von 2 historischen Hochöfen erhalten. Hier hat man vermutlich im 17. Jahrhundert das Erz verhüttet, ganz in der Nähe der Erzgruben, bevor die Eisenverhüttung nach Sonthofen übergesiedelt ist. Die hier durchzuführende montan-archäologisch ausgerichtete Bachelorarbeit steht in einer längeren Reihe von Diplomarbeiten, die sich in den letzten Jahren mit der Genese der Erze und der historischen Eisenverhüttung am Grünten beschäftigt haben. Die Aufgabe dieser Arbeit ist es die Hochofenruinen sowie die hier zudem noch identifizierbaren anthropogenen Reste (Mauern), zusammen mit der natürlichen Morphologie der weiteren Umgebung detailliert zu kartieren und aufzunehmen. Aus den beobachteten Strukturen (Ziegelreste, Verputzreste) sollen Proben entnommen und diese mit Hilfe von Dünnschliffen untersucht werden. Die Bachelorarbeit soll zukünftigen montan-archäologischen Untersuchungen zuarbeiten, um hier später einmal gezielte Grabungen durch Archäologen durchzuführen.

Betreuer: Prof. Herbert Scholz

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