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| Forschungsaktivitäten: Charakterisierung
von Locker- und Festgesteinen |
Der Forschungsschwerpunkt "Charakterisierung von Locker- und Festgesteinen" wird am Lehrstuhl für Ingenieurgeologie im Rahmen von mehreren Promotionen und Diplomarbeiten mit ganz unterschiedlicher Zielsetzung bearbeitet.
Die ingenieurgeologischen und petrophysikalischen Untersuchungen zu diesem Themenkomplex umfassen u.a:
Für eine Aufstellung aller bisher veröffentlichter Publikationen folgen
Sie bitte diesem Link.
Charakterisierung
von Locker- und Festgesteinen |
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Laufende Arbeiten | ||||
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Abgeschlossene Arbeiten | Spotlight |
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Dipl.-Geol. Dr. Bernd Weiher, Dissertation: Kennwertprognosen in der Natursteinindustrie als Hilfestellung für Erkundung und Qualitätssicherung Abschluss der Arbeit: SS 2009 Die gesteinstechnische Prüfung von Gesteinskörnungen im Hartgesteinssektor erfolgt i.d.R. hinsichtlich der Festigkeitseigenschaften mittels Schlagversuch oder Los-Angeles-Versuch. Im Zuge dieser Dissertation sollen im Hinblick auf eine angestrebte Vereinfachung von Erkundungsarbeit und Qualitätssicherung eine potentielle Nutzung von Bohrklein für angepasste Tests und der Einsatz der Ultraschalltechnik untersucht werden. Ziel ist eine realistische Prognose der spezifischen gesteinstechnischen Eigenschaften von Hartgesteinskörnungen. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro, Dr. G. Lehrberger Publikationen: Weiher, B., Lehrberger, G. & Thuro, K. (2007): Prüftechnischer Nachweis von Sonnenbrand an einem Basalt der Oberpfalz. – In: Otto, F. (ed.): Veröffentlichungen von der 16. Tagung für Ingenieurgeologie, 7.-10. März 2007, Bochum. – 492 S., Bochum (Technische Fachhochschule Georg Agricola), 77-85. (0,4 MB) |
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Dipl.-Geol. Dr. Stephanie Gillhuber, Dissertation: Anwendungsbezogene gesteinsphysikalische Eigenschaften und Verwitterungsprozesse des Teplá-Trachyts Abschluss der Arbeit: WS 2007/08 Als prominentestes Anwendungsbeispiel für den Teplá-Trachyt ist die in unmittelbarer Nähe des Steinbuchs befindliche Kirche des Klosters Teplá aus dem 12./13. Jh. zu nennen. Die Kirche ist aufgrund ihrer exponierten Lage im Tepler Hochland, der Nähe zur Braunkohle-verarbeitenden Industrie im Egergraben sowie dem teilweise seit mehr als 800 Jahren verbauten Trachyt das ideale Studienobjekt. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro, Dr. G. Lehrberger Forschungsprojekt (Poster): Preise: Publikationen: Gillhuber, S. & Lehrberger, G. & Thuro, K. (2008): Verwitterungsverhalten des Teplá-Trachyts in der Klosteranlage von Teplá (Tschechische Republik). – Geotechnik 4: 318 -323. Gillhuber, St., Lehrberger, G. & Thuro, K. (2007): Untersuchung des Verwitterungsverhaltens des Teplá-Trachyts der Klosteranlage von Teplá in Westböhmen (Tschechische Republik). – In: Otto, F. (ed.): Veröffentlichungen von der 16. Tagung für Ingenieurgeologie, 7.-10. März 2007, Bochum. – 492 S., Bochum (Technische Fachhochschule Georg Agricola), 53-60. (1,7 MB) Gillhuber, St., Lehrberger, G. & Thuro K. (2006): Teplá trachyte weathering phenomena and physical properties of a rare volcanogenic building stone. - In: Culshaw, M., Reeves, H., Spink, T. & Jefferson, I. (ed.): IAEG Engineering geology for tomorrow´s cities. - Proceedings of the 10th IAEG International Congress, Nottingham, United Kingdom, 6-10 Sept. 2006, 7 p. (Paper number 469, CD-ROM). (1,3 MB) |
Erhitzte Teplá-Trachyt-Würfel aus einem durchgeführten Erhitzungsversuch im Muffelofen
Links: Rhythmische Bänderung entsteht durch eine Kopplung von Diffusionsvorgängen mit elektroosmotischen und Adsorptions-chromatographischen Effekten. Rechts: An einer Fassade in Stríbro (CZ) verbaute Teplá-Trachyt-Platten |
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Dipl.-Ing. Dr. Luciana Patricia Eickhoff-Baumann, Dissertation: Mineralogische und verfahrenstechnische Untersuchungen zur Mahlbarkeit von Zementklinkern Abschluss der Arbeit: WS 2007/08 Die notwendige Energie, die zur Klinkermahlung aufgewendet werden muss, ist abhängig von der Anlagenart und den materialspezifischen Eigenschaften. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die Zementgüte mit höherer Leistungsfähigkeit, ist es erforderlich, Zement mit höherer Mahlfeinheit und mit gewissen Korngrößenverteilungen herzustellen. Um diese höhere Mahlfeinheit gewährleisten zu können, muss das Mahlgut bis zu einem intrakristallenen Bruchvorgang beansprucht werden. Dazu sind die mineralogischen Eigenschaften der einzelnen Klinkerphasen zur Erklärung der Zementmahlbarkeit von großer Bedeutung. Die vorliegende Arbeit vergleicht mittels Energiecharakteristik-Konzept die Ergebnisse von unterschiedlichen Mahlbarkeitsverfahren (Zeisel-Test und Druckversuch), quantifiziert die bruchmechanischen Eigenschaften der Klinkergefüge und beschreibt den Kornaufbau der Zerkleinerungsprodukte anhand der Gefügeparameter. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro Publikationen: Baumann-Eickhoff, L. P., Thuro, K. & Espig, D. (2008): Mechanische Untersuchungen zur Mahlbarkeit von Zementklinkern. - Zement-Kalk-Gips Magazin |
Eindruck Bruchmechanik, Prüfprinzip DIN EN ISO 6507-1
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Dipl.-Geol. Dr. Florian Rauh, Dissertation: Untersuchungen zum Quellverhalten von Anhydrit und Tongesteinen im Tunnelbau Abschluss der Arbeit: SS 2007 In der vorliegenden Arbeit wurde versucht, den aktuellen Kenntnisstand über quellfähige Gesteine und ihr Verhalten im Tunnelbau umfassend darzulegen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die geologischen Ansatzpunkte bei der Quellproblematik gelegt. Aufgrund von theoretischen Überlegungen wurde der „Tonquellspiegel“ in quellfähigen Tongesteinen eingeführt. Des Weiteren konnten gute Korrelationen zwischen drei üblichen Labor-Quellversuchen gefunden werden. Damit wird erstmals eine Übertragung der relativ rasch vorliegenden Ergebnisse des Pulverquellversuches auf im Labor ermittelte Quelldrücke möglich. Besonders interessant ist der Nachweis, dass verschiedene, reine Anhydrite unterschiedliche Quellpotentiale besitzen. Es zeigt sich, dass Anhydrite, die eine größere ehemalige Überlagerung erlebt haben, weniger stark quellen. Bei metamorphen Anhydriten brauchen deshalb im Tunnelbau keine bedenklichen Quellerscheinungen befürchtet werden. Betreuer: Prof. Dr. Kurosch Thuro, Prof. Dr. Georg Spaun Publikationen: Rauh, F. & Thuro, K. (2007): Rasche und optimierte Vorhersage von Quelleigenschaften bei Tonen mithilfe des Pulverquellversuchs. – In: Otto, F. (ed.): Veröffentlichungen von der 16. Tagung für Ingenieurgeologie, 7.-10. März 2007, Bochum. – 492 S., Bochum (Technische Fachhochschule Georg Agricola), 61-68. (0,4 MB) Rauh, F. & Thuro, K. (2007): Investigations on the swelling behavior of pure anhydrites. – Proceedings of the 1st Canada – U.S. Rock Mechjanics Symposium, 27.-31.05.2007, Vancouver B.C. 7 p. (0,6 MB) Rauh, F. & Thuro, K. (2006): Why do pure anhydrites differ in their swelling capacity? – 217 S., 3rd Colloquium Rock Mechanics - Theory and Practice, Vienna, Austria, 2.-3. March 2006, Mitteilungen für Ingenieurgeologie und Geomechanik, Band 7, 191-204. Rauh, F., Spaun, G. & Thuro, K. (2006): The powder swelling test - advantages and limitations. - In: Culshaw, M., Reeves, H., Spink, T. & Jefferson, I. (ed.): IAEG Engineering geology for tomorrow´s cities. - Proceedings of the 10th IAEG International Congress, Nottingham, United Kingdom, 6-10 Sept. 2006, 7 p. (Paper number 472, CD-ROM). (1,0 MB) Rauh, F., Spaun, G. & Thuro, K. (2006): Assessment of the swelling potential of anhydrite in tunnelling projects. - In: Culshaw, M., Reeves, H., Spink, T. & Jefferson, I. (ed.): IAEG Engineering geology for tomorrow´s cities. Proceedings of the 10th IAEG International Congress, Nottingham, United Kingdom, 6-10 Sept. 2006, 7 p. (Paper number 473, CD-ROM). (1,9 MB) |
REM Bilder von Gipskeuper (GK), Reichenhall Formation (RF) und Haselgebirge (HG) Anhydrit . Typische abnahme der spezifischen Oberfläche und der Oberflächenrauhigkeit von oben nach unten. Bildbreite etwa 56 mm. |
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Dipl.-Geol. Dr. Marion Nickmann, Dissertation: Abgrenzung und Klassifizierung veränderlich fester Gesteine unter ingenieurgeologischen Aspekten Abschluss der Arbeit: SS 2007 Die Identifikation veränderlich fester Gesteine sowie die Klassifizierung der Veränderlichkeit sind für die Prognose des geotechnischen Verhaltens dieser Gesteine bei ihrer Exposition im Zuge von Bauarbeiten unumgänglich. Dennoch zeigte sich, dass die bisher gebräuchlichen und genormten Untersuchungen nicht in vollem Umfang geeignet sind, das sehr unterschiedliche unmittelbare und längerfristige Zerfallsverhalten in der Praxis zu erfassen. Betreuer: Prof. Dr. Georg Spaun, Prof. Dr. Kurosch Thuro Publikationen: Nickmann, M., Sailer, S., Ljubesic, J. & Thuro, K. (2010): Engineering geological investigations into the border between hard and weak rocks. – 11th IAEG Congress, Auckland, New Zealand, 5.-10. Sept. 2010, Geologically Active (paper accepted). Nickmann, M., Spaun, G. & Thuro, K. (2006): Engineering geological classification of weak rocks. - In: Culshaw, M., Reeves, H., Spink, T. & Jefferson, I. (ed.): IAEG Engineering geology for tomorrow´s cities. - Proceedings of the 10th IAEG International Congress, Nottingham, United Kingdom, 6-10 Sept. 2006, 8 p. (Paper number 492, CD-ROM). (0,6 MB) Nickmann, M., Spaun, G. & Thuro, K. (2005): Untersuchungen zur Klassifizierung veränderlich fester Gesteine unter ingenieurgeologischen Aspekten. – In: Moser, M. (ed.): Veröffentlichungen von der 15. Tagung Ingenieurgeologie, 6.-9. April 2005, Erlangen. - 482 S., Erlangen (Friedrich-Alexander-Universität), 157-164. (2,0 MB) |
Abgrenzung der verschiedenen Veränderlichkeitsklassen (VK) im modifizierten Trocknungs-Befeuchtungs-Versuch mit Beispielen für das Zerfallsverhalten in VK 1 (oben) und VK 4 (unten). |
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