![]() |
![]() |
![]() |
| Geowissenschaftliches Kolloquium |
TUM Stammgelände,
Eingang VIII (Luisenstraße)
Montags, 17.15 Uhr, Seminarraum 2408
Vortragsprogramm
im Wintersemester 2011/2012 |
|
| |
|
Neben eingeladenen Gästen, Doktoranden und Diplomanden haben wir wie jedes Jahr die Vorträge der „Freunde der Geologie München e. V.“ in unser Programm aufgenommen. Diese Vorträge werden an jedem 3. Montag des jeweiligen Monats – wie auch das geowissenschaftliche Seminar des Lehrstuhls – an der TUM im Raum 2408 um 17 c.t. gehalten. Um den wissenschaftlichen und persönlichen Austausch zu fördern, findet nach dem jeweiligen Vortrag noch ein kleiner Umtrunk in unserem Seminarsaal statt, bei dem noch mit den Vortragenden diskutiert werden kann. Hierzu sind alle recht herzlich eingeladen! |
|
17. Oktober 2011 |
FREUNDE DER GEOLOGIE München e.V.: |
7. November 2011 |
Der Einsatz von Tunnelbohrmaschinen im Verkehrswegebau von Norwegen – Arbeitsplan der Dissertation Øyvind Dammyr, MSc PEng (Geology and Mineral Resources Engineering, Norwegian University of Science and Technology Trondheim & Lst. f. Ingenieurgeologie, Technische Universität München) |
14. November 2011 |
Lockergesteinsabrasivität - was ist das überhaupt? Erfahrungen bei der Entwicklung eines neuen Abrasimeters Kurzfassung: Bislang werden Abrasivitätsversuche welche mit Erfolg im Festgestein angewandt werden auch für die Untersuchung von Lockergestein herangezogen. Die dabei berücksichtigten Grundprinzipien und die derart ermittelten, allgemein gültigen Zusammenhänge sind jedoch vielfach gar nicht bekannt. Ausgehend von Literaturquellen erfolgt daher zunächst eine Systematisierung bestehender Abrasivitäts-Tests und die Auswirkungen wesentlicher Einflussfaktoren auf die Abrasivität werden herausgearbeitet. Letztere werden durch eigene Versuchsergebnisse mit dem LCPC-Versuch und mit dem in Entwicklung befindlichen TU Wien Abrasimeter ergänzt. In Kenntnis der wesentlichen Zusammenhänge wird offensichtlich, dass Analogien zwischen Festgesteins- und Lockergesteinsabrasivität nur bedingt sinnvoll sind. |
21. November 2011 |
FREUNDE DER GEOLOGIE München e.V. |
28. November 2011 |
Die „neue“ Gliederung des Pleistozäns in der Schweiz |
5. Dezember 2011 |
Permafrost und Hangbewegungen in den Alpen In den Alpen und anderen Hochgebirgen der Erde gibt es Anzeichen für verstärkte Massenbewegungen aus den Felsflanken und Lockergesteinshängen, die im Permafrostbereich liegen. Insbesondere große Sturzereignisse, wie die 2002 in einer Permafrostfelsflanke ihren Ausgang nehmende Fels-Eislawine im russischen Kaukasus mit 140 Toten, oder Sturzereignisse an stark frequentierten Felsflanken im Hochgebirge wie am Matterhorn oder im Bereich des Mont Blanc, erregen verstärktes Aufsehen. Allerdings ist es schwierig den Zusammenhang zwischen der Erwärmung der letzten Jahrzehnte und den Ereignissen zu belegen. Das liegt daran, dass wir nur wenige länger zurückreichende Inventare besitzen, Sturzprozesse oft mit großen Responszeiten reagieren und auch verschiedene Magnituden von Ereignissen unterschiedliche vorbereitende und auslösende Prozesse aufweisen. Der Vortrag wird sich mit den bestehenden Beweisführungen kritisch beschäftigen und ein fels- und eismechanisches Modell vorstellen, das dazu beiträgt zu verstehen, in welchen Raum- und Zeitskalen welche Größenordnungen von Ereignissen zu erwarten sind. Vor diesem Hintergrund werden wir uns an mehrere alpine und außeralpine „Hotspots“ begeben und dort die Gefährdung die von Fels- und Bergstürzen, Felssackungen und Gletscherseeausbrüchen evaluieren. Abschließend wird sich der Vortrag die Frage stellen inwieweit solche Naturgefahren räumlich und zeitlich in Permafrostgebieten vorhersehbar sind. |
12. Dezember 2011 |
Raum-zeitliche Entwicklung der Gschliefgraben Rutschung: Monitoring und Im Gschliefgraben (am Traunsee, Österreich) befindet sich eine große, erst vor kurzer Zeit reaktivierte Hangrutschung. Im Zuge der Sanierung dieses großen Erd- und Schuttstromes wurden umfassende geologische, geomorphologische und geotechnische Studien sowie ein detailliertes Beobachtungsprogramm durchgeführt. Die Ergebnisse des Verschiebungsmonitoring Programms - GPS- und terrestrischen Vermessung – wurden mittels geostatistischer Raum-Zeit Interpolation in ein konsistentes Prozessmodell überführt. Aus der Zusammenschau der erwähnten Methoden ergab sich ein geologisch-geotechnisches Mehr-Lagen Modell der Gschliefgrabenrutschung, auf Basis dessen Sanierungsmaßnahmen definiert werden konnten, die eine schrittweise Abnahme der Bewegungen und letztendlich eine Stabilisierung der Gschliefgrabenrutschung ermöglichten
|
19. Dezember 2011 |
FREUNDE DER GEOLOGIE München e.V. Geologie des Brenner-Basistunnels – In 30 Minuten von Afrika nach Europa und wieder retour Univ. Prof. Dr. Rainer Brandner (Institut für Geologie und Paläontologie, Universität Innsbruck) |
9. Januar 2012 |
Lithium – Ein strategischer Rohstoff für die Elektromobilität |
16. Januar 2012 |
FREUNDE DER GEOLOGIE München e.V. |
23. Januar 2012 |
Erkenntnisse aus dem Voruntersuchungsprogramm zum Brenner-Basistunnel Im Rahmen des Ausbaus der Eisenbahnachse München–Verona stellt der Brenner Basistunnel das Kernelement dar. Der Brenner Basistunnel mit 55 km Länge (Portal Innsbruck in Österreich bis Portal Franzensfeste in Italien) oder insgesamt 64 km Länge (einschließlich Umfahrung Innsbruck) befindet sich derzeit in der Planungsphase der Hauptröhren und Ausführungsphase des Erkundungsstollens. Derzeit sind ca. 20 km Stollen bereits aufgefahren. In den Jahren 2000-2002 verfolgten die geologischen Erhebungen und Erkundungen das Ziel die Machbarkeitsstudie aus dem Jahre 1987 zu überarbeiten, eine Trassenvorauswahl zu treffen und eine Schätzung für Baukosten, Bauzeit und Risiken zu liefern. In den Jahren 2003-2009 war es Ziel des geologischen Handels, die Daten zur Optimierung der Trasse und aller Genehmigungen in den beiden Staatsgebieten sowie für die technische Projektaufbereitung zu liefern. Mit dem derzeitigem Bau des Erkundungsstollens werden die noch vorhandenen geologischen Prognoseunsicherheiten auf ein akzeptables Restrisiko minimiert. Inwieweit die Erkundungsstrategie und Erkundungstiefe richtig gewählt wurden, zeigen uns die mit Spannung erwartenden Ergebnisse des Erkundungsstollens. Der Beitrag soll die angewandte Erkundungsstrategie, sowie die gewonnenen Erkenntnisse von der Machbarkeitsstudie bis zum derzeitigem Erkundungsstollenprogramm aufzeigen. Schwerpunkte sind dabei die Datenerhebung, die geologisch/hydrogeologisch und geotechnische Modellierung sowie die Interpretation der Ergebnisse. |
30. Januar 2012 |
Auswertung von Hangbewegungs-Monitoring-Daten aus dem Projekt |
6. Februar 2012 |
Bauen in Stuttgart unter dem Aspekt des Heilquellenschutzes |
13. Februar 2012 |
FREUNDE DER GEOLOGIE München e.V. |
16. März 2012 |
FREUNDE DER GEOLOGIE München e.V. |